FILME

Film still from Götterfunken (2018) — an Apsara dancer in full ceremonial dance costume, tripled in frame, fingers spread wide, dappled light on her skin beneath a tree, Cambodia.

Götterfunken

ein Film von Bettina WitteVeen

2018, HD Video, 16 Min. 08 Sek.

Der poetische Film verwebt rituelle Tanzsequenzen, die sie im Laufe eines Jahrzehnts auf ihren Reisen in Indonesien, Kambodscha, Bhutan, Sri Lanka, Kuba und in einem Reservat der Lakota in den Vereinigten Staaten von Amerika vor Ort aufgenommen hat und mit abstrakten Filmbildern gegenschneidet. Auch wenn die einzelnen Sequenzen aus den unterschiedlichsten ethnografischen Quellen schöpfen, offenbart die Erzählung des Films eine übergreifende Einheit, die die Künstlerin als „den kosmischen Tanz des Lebens“ beschreibt.

Der Film war Teil ihrer Installation "Götterfunken Feuertrunken Der Erlkönig: Whiteout" im Jahr 2018.

Von September 2024 bis Februar 2025 wurde der Film im Rahmen der Ausstellung „Tanzwelten“ in der Bundeskunsthalle in Bonn gezeigt.


Konzept, Kamera & Ton: Bettina WitteVeen
Produktion & Schnitt: Henriette Isenhardt
Tonschnitt: Rico Mahel
Tonmischung: Manuel Vogt
Motion Graphics: Eric Thußbas

Film still from The ErlKing (2010) — black and white upward view through windswept branches and leaves against a bright sky, motion blur evoking Goethe's Erlkönig.

Der Erlkönig - Altar für Shiva

ein Film von Bettina WitteVeen

2010, HD Video, Loop 36 Min. 58 Sek.

Der Wind in den Erlenbäumen. Diese sturmumtosten Äste. Diese windgepeitschten Arme. War diese Baumkrone gespalten? Und plötzlich dieses pulsierende Rot...

Goethes Lyrik "Der Erlkönig" ist der Ausgangspunkt für den poetischen und atmosphärischen Kurzfilm von Bettina WitteVeen. Der Film entfaltet eine paysage moralisé aus historischen, philosophischen und spirituellen Botschaften, die durch die allegorische Veredelung, die WitteVeen zwischen "Der Erlkönig" und der Erzählung des Hindu-Gottes Shiva, dem kosmischen Tänzer und Herrn der Zerstörung, dem Läuterer des Karmas und Gottheit von Agni (Feuer) und Indra (Schlaf), an den Wurzeln zusammengehalten wird.

Der Film wurde nominiert für den "Prix de la Découverte" und den "Prix des Nouvelles Écritures" auf dem Cutlog Paris - Artist Film Festival im Jahr 2013.


Konzept, Kamera & Ton: Bettina WitteVeen
Produktion & Schnitt: Philip Reinhold

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